Gespräch unter Kollegen
Ich: "Hast Du Sound?"
Sie: "Nee, was is'n das?"
Ich: "Ich meine, ob Du Lautsprecher hast."
Sie: "Nein, hab ich auch nicht."
...
meet you at the party
Ich: "Hast Du Sound?"
Sie: "Nee, was is'n das?"
Ich: "Ich meine, ob Du Lautsprecher hast."
Sie: "Nein, hab ich auch nicht."
...
Alice im Wunderland:
Weil keine der Kontaktformular-Überschriften auf mein Thema passte, schrub ich den gleichen Text an vier verschieden Stellen.
Was ich schrub:
Sehr geehrte Damen und Herren, seit ca. einem Monat bekomme ich in
regelmäßigen Abständen Spam-E-Mails von Ihnen. Obwohl ich kein Kunde von
Ihnen bin, teilten Sie mir am 14.11.2008 mit, dass ich mich schon bald an meinem
neuen Alice-Anschluss Comfort phone ISDN erfeuen kann. Ich sollte mich an einem
Vormittag im November in einer mir völlig fremden Wohnung in Hamburg
bereithalten, um den Techniker zu empfangen. Leider war es mir an diesem Tag
weder möglich, die Reise von Mannheim nach Hamburg auf mich zu nehmen, noch
hatte ich die Möglichkeit, mir einen Nachschlüssel der besagten Wohnung zu
besorgen.
Heute teilen Sie mir mit (ich nehme an, als Wiedergutmachung für die
vielen Spam-Mails), dass ich schon bald auch einen Handytarif von Ihnen besitzen
werde. Nun muss ich nicht nur schon wieder nach Hamburg reisen, sondern mir auch och einen Zugang zu einem fremden Briefkasten verschaffen, um die zugeschickte
SIM-Karte in Empfang zu nehmen.
So leid es mir tut, aber ich kann Ihre vielen Angebote wirklich nicht
annehmen. Die vielen Zugfahrten von Mannheim nach Hamburg wenn ich telefonieren möchte, das kann ich mir auf Dauer einfach nicht leisten. Ich hoffe, Sie sind nicht allzu enttäuscht.Ich hatte ja schon einmal telefonisch versucht, die Sache
zu klären, leider bekam ich jedoch noch immer E-Mails von Ihnen. Einen weiteren
Anruf bei Ihrer Kunden(!)hotline kann ich mir nicht erlauben, die Spritkosten
treiben mich an das Existenz-Minimum, zumal ich ja streng genommen kein Kunde
von Ihnen bin.Der zweite Versuch über dieses Kontakt-Tool ging auch schief, denn
soeben erhielt ich eine E-Mail zur Kundenbefragung von Ihnen. Ich habe einfach
mal teilgenommen, um der echten Kundin Arbeit abzunehmen. Das ist das Mindeste,
was ich für Sie tun kann, wo sie doch schon ihr Telefon mit mir teilt.
Ich kann Ihnen jedoch anbieten, dass Sie meine E-Mail-Adresse aus Ihrem
Bestand löschen und dafür Frau
**** ****, wohnhaft in der
**** Str. in Hamburg
mal anrufen (auf dem Festnetz oder Handy, sie hat jetzt ja beides) und sie
nach Ihrer korrekten E-Mail-Adresse fragen. Dann bekommt sie endlich auch die
E-Mails, die ihr zustehen und ich kann wieder ganz bequem von Mannheim aus von
meinem Telekom-Anschluss telefonieren und muss nicht immer nach Hamburg
fahren.
Sollten beim Entfernen meiner E-Mail-Adresse aus den Kontaktdaten von
**** **** Probleme auftreten, sagen Sie mir einfach bescheid, ich werde mir dann
ein neues Passwort für den Kundenzugang zuschicken lassen und die E-Mail-Adresse selbst löschen.
Oder wie war das mit dem Datenschutz nochmal?
Freundliche Grüße und ein schönes Wochenende wünscht
das Fräulein Dorfisko
Sehr geehrte Frau Dorfdisko,
vielen Dank für Ihre E-Mail.
Entschuldigen Sie bitte die Ihnen entstandenen Unannehmlichkeiten.
Leider
stimmen die von Ihnen genannten Daten einer **** **** mit keiner Person in
unserem Datensystem überein.
Wir wünschen Ihnen noch einen schönen
Tag.
Sehr geehrte Frau Dorfdisko,
zunächst möchten wir unser Bedauern über die von Ihnen
geschilderten Unannehmlichkeiten zum Ausdruck bringen.
Ihre E-Mailadresse haben wir aus unserer Datenbank entfernt.
Wir bedauern, dass es zu diesem Missverständnis gekommen ist.
Für
weitere Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
Wir wünschen
Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr 2009.
Mit
freundlichen Grüßen
Sehr geehrte Frau Dorfdisko,
wir beziehen uns auf Ihre
E-Mail.
Die von Ihnen gewünschte Änderung können wir aus
rechtlichen Gründen leider nicht durchführen. Der Absender der E-Mail
stimmt nicht mit dem Anschlussinhaber überein. Die Änderung kann nur vom
Anschlussinhaber selbst bei uns in Auftrag gegeben werden. Wir bitten um Ihr
Verständnis. Am einfachsten kann der Anschlussinhaber gewünschte Änderungen
online über die Alice Lounge auf www.alice.de oder das dort
hinterlegte Kontaktformular beauftragen. Hierzu ist nur die Anmeldung in der
Alice Lounge nötig, dann links ein Klick auf Kontakt und anschließend auf
Kontaktformular.
Der werblichen Nutzung Ihrer E-Mail-Adresse
können Sie jederzeit durch eine formlose E-Mail an newswiderruf@alice-dsl.de widersprechen. Nach diesem
Widerspruch erhalten Sie von uns keine Newsletter mehr.
Wir
versichern Ihnen, dass wir Ihre personenbezogenen Daten nur speichern, um Sie
über unsere Produkte und Dienstleistungen und die unserer Kooperationspartner zu
informieren. Eine Weiterleitung oder ein Verkauf der Daten an Dritte erfolgt
nicht.
Unser persönlicher Tipp für Sie: In der Alice Hilfe finden
Sie einfach und schnell Antworten auf viele Fragen zu Alice. Egal ob
Sie Informationen zu Ihrem Vertrag suchen, zur Einrichtung und Installation
Ihrer Hardware oder zu Themen wie Sicherheit, Internet oder Telefonie:
Klicken Sie einfach in der Alice
Lounge links auf Service & Hilfe und wählen Sie in der Hilfe-Übersicht das gewünschte Thema.
Mit
freundlichen Grüßen
Sehr geehrte Frau Dorfdisko,
zunächst möchten wir unser Bedauern
über die von Ihnen geschilderten Unannehmlichkeiten zum Ausdruck
bringen.
Aus unseren Unterlagen geht hervor, wie Sie es gesagt
haben, dass Ihre E-Mail Adresse tatsächlich bei der falschen Kundin gespeichert
wurde.
Wie zu diesem Missverständnis gekommen ist, können wir leider nicht
erklären.
Wir danken Ihnen wirklich für diesen Hinweis, der uns gar
nicht eingefallen ist und bitten Sie höfflichst um Entschuldigung.
Ihre E-Mail Adresse haben wir selbstverständlich aus der Datenbank
von Frau **** **** entfernt.
Wir bitten um Ihr
Veständnis.
Wir hoffen Ihnen mit diesen Angaben weitergeholfen zu
haben und wünschen Ihnen noch einen schönen Tag.
Wir wünschen Ihnen
ein frohes Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch!
Schlagzeile am Mittag:
Studiengebühren schrecken ab!
Wegen den Studiengebühren schrecken immer mehr Abiturienten vor dem Beginn eines Studiums zurück. Das ergibt eine "geheime Studie" (Focus mal wieder auf Bild!-Niveau?), die "seit Wochen" unter Verschluss gehalten wird.
Was soll denn daran geheim sein? Leude, Euch war doch klar, dass es mit Einführung der Studiengebühren weniger Studenten gibt! Das war doch der Zweck der Sache. Zu wenig Platz und Mittel an den Universitäten kann man auf zwei Wegen zu Leibe rücken. Und Ihr habt Euch nunmal für die Variante entschieden, bei der die Anwaltssöhne und Ärztetöchter mehr Platz im Hörsaal haben. Aber das war doch offensichtlich. Was soll die scheinheilige Entlarvung jetzt?
Ich bin jedenfalls sehr froh darüber, dass ich mein Diplom in der Tasche und einen Bürostuhl unterm Arsch habe.
Muss ich mir Gedanken machen, wenn mein neuer Bankberater eine Handschrift besitzt, die sich von der des gerade eingeschulten kleinen Mannes nicht unterscheiden lässt?
Zusammen mit Raffaello und Wetten dass...? bin ich aus der Sommerpause wieder zurück mit neuem Mut Elan zum Schreiben. Mal sehen, wie lange es diesmal anhält.
In diesem Sinne. Bis bald.
Da ich jetzt ja seit Neuestem im Big Business eines großen Auktionshauses tätig bin, ja nahezu als Global Player fungiere, muss ich nun hier und da auch mal ein Päckchen von A nach B schicken. Das erste Päckchen trug ich noch brav zum Postamt. Dies gelang mir sogar schon nach dem dritten Anlauf, nachdem ich beim ersten Mal nach der Arbeit den gelben Tempel aufsuchen wollte, dort aber vor verschlossenen Türen stand, denn die Filiale schließt um 17:00 Uhr (wochentags). Beim zweiten Mal spielten wir das selbe Spielchen 9 Stunden früher. Denn die Filiale öffnet auch erst um 9:00 Uhr. Also schaffte ich es beim dritten Anlauf in meiner Mittagspause tatsächlich, das Einschreiben aufzugeben (und das auch nur, weil ich diejenige Filiale aufsuchte, die durchgehend geöffnet war).
Nun gut, beim zweiten Mal ist man ja bekanntlich schlauer oder aber im Internetz drin und sucht Web 2.0-Lösungen. Die fand ich dann auch: Eine Online-Frankierung! Zum Glück besaß ich auch schon ein PayPal-Konto, denn nur das oder ein Postbank-Konto wird akzeptiert - Kreditkarte? Was ist das? So ging die Zahlungsabwicklung kurz vor Feierabend ziemlich reibungslos von statten.
Puh, ausgedruckt, draufgeklebt, richtig chic mit Barcode und Absender auf dem Ausdruck. Jetzt nur noch irgendwo einwerfen... Moment... Einwerfen... Ja, aber wo denn eigentlich? In den Briefkasten? In eine Packstation? Oder gar bei der Filiale... Nein, nein, also das wäre ja nun wirklich absurd. Ich nutze ja extra das Online-Angebot, um die, äh, strukturierten Öffnungszeiten der Deutschen Post AG zu umgehen.
In der weiteren Umgebung der Barcode-Ausdruck-Website fand sich keine Information über Abgabeort der bereits von mir frankierten Microfaser-Bettwäsche im Romantik-Look. Aber eine Nummer, die ich für 6 ct Pro Anruf erreichen könne. Dort meldete sich ein jungerAzubi, der erst im zweiten Anlauf meine Frage verstand ("Wo muss ich ein Online-frankiertes Päckchen einwerfen?") um darauf hin Rücksprache mit seinem Supervisor zu halten.
Dann traf mich die Information wie der Blitz, denn meine bereits angedachte Vermutung sollte sich bewahrheiten:
"ÄH, ALSO, SIE MÜSSTEN DAS PÄCKCHEN IN EINER FILIALE ABGEBEN."
Hahaha. Hahahahahaha.
Ein schwacher Versuch meinerseits: "Das meinen Sie jetzt aber nicht ernst, oder?" wurde mit dem schlagkräftigen Agument niedergeschmettert: "Mh, ja, naja, also, tut mir leid, aber wenigstens müssen Sie nicht in der Schlange anstehen, sie können es einfach abgeben."
20 vor fünf, ok, das schaff ich noch bis fünf! Ok, durchatmen, nochmal nachdenken, nochmal die Suchfunktion der post.de Homepage bemühen. Aha! Da! Da steht es doch! Unübersehbar in 8 Pixel gr0ßer Schrift: "Ein Online frankiertes Päckchen können Sie in jederzeit in einer Filiale abgeben. ODER BEI EINER PACKSTATION IN IHRER NÄHE."
Na also, geht doch. Ah, moment, da steht noch was in Klammern: "(nur für angemeldete Mitglieder)".
Viertel vor fünf, mein Kind wartet, aber das schaff ich noch, eine kurze Anmeldung und dann kann ich ganz gemütlich bei einer Packstation vorbei fahren und das Päckchen auf die Reise schicken. Zack, zack, Name, Adresse, Passwort. Klar, könnt ihr gerne haben, wenn ich Sachen in den Briefkasten werfe, muss ich mich vorher ja auch per Iris-Check identifizieren.
So, letzter Klick. Anmeldung abschicken.
"IHRE ANMELDUNG IST BEI UNS EINGEGANGEN. INNERHALB DER NÄCHSTEN STUNDEN ERHALTEN SIE VON UNS EINE ANMELDEBESTÄTIGUNG PER MAIL. SOBALD SIE AUF DIESE GEANTWORTET HABEN, SCHICKEN WIR IHNEN IHRE ANMELDEINFORMATIONEN PER EINSCHREIBEN ZU. SOLLTEN SIE ZUM ZEITPUNKT DER ZUSTELLUNG NICHT ZU HAUSE SEIN, KÖNNEN SIE DAS SCHREIBEN EINFACH IN IHRER NÄCHSTEN POSTFILIALE ABHOLEN."
Hahaha. Hahahahahaha. Hahahahahahahahahahahahahahahahahahaha.