23. Mai 2008

Was sonst noch so los war in Leipzig










Leipzig




Aussicht aus dem Hotel. Mit Gesicht.

Unterwegs nach Leipzig




Kalk

22. Mai 2008

Hallo?

Posted by Picasa

16. April 2008

Mal...

...wieder...

...unterwegs

11. April 2008

Photo Porst

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe über Amazon eine Oregon Wetterstation bei Ihnen bestellt (RechnungsNr.: DR6188). Diese kam gestern an, vielen Dank dafür.

Das Problem: Ich hatte nur eine Wetterstation bestellt, Sie stellen mir aber auf der beiligenden Rechnung gleich 18 (!) Stück in Rechnung.

Ich bitte Sie nun, mir entweder noch die restlichen 17 Wetterstationen zuzuschicken, damit ich sie bei Ebay verkaufen kann (die Versandkosten für die Geräte habe ich ja laut Rechnung schon bezahlt). Oder Sie schicken mir wahlweise eine neue Rechnung, in der nur die eine Wetterstation, die bereits in meinem Wohnzimmer hängt, vermerkt ist.

Vielen Dank für ein kurze, hoffentlich schnelle Rückmeldung und ein schönes Wochenende schon einmal.

Mit freundlichen Grüßen,
Fräulein Dorfdisko

10. April 2008

Lieblingsspruch der Woche

"Achso - ja klar kann ich plSQL. Ich dachte nur, ihr wollt das unbedingt mit SQL machen."
(sprach die neue Kollegin nach 2 Wochen)

7. April 2008

Das Bootshaus

in Mannheim wurde gestern Abend zu unserer Zuflucht, denn wir mussten aufgrund eines Babysitter-Erprobungs-Events das Haus verlassen. Da standen wir dann ohne Kind und Plan und wollten doch eigentlich in den ältesten (aka gemütlichsten) Klamotten, die der Kleiderschrank hergab, den Ludwigshafener Tatort gucken. Nun gut. Im Hinblick auf das Deichkind-Konzert in zwei Wochen redeten wir uns aber ein, dass so ein Testlauf ja sicherlich sinnvoll sein. In erster Linie natürlich für die Babysittress aber heimlich doch eigentlich eher für uns und unsere elterlichen Sorgfaltspflichten, die doch (auch wenn wir uns gerne mal von ihnen distanzieren) immer anwesend sind. Zumal das Fräulein Babysitter die Tochter unsere Tagesmutter ist und somit mit Kind und Gepflogenheit (jetzma zum Beispiel volle Windeln gegen leere austauschen oder Gläschen aufmachen, Löffel und rein ins Baby) vertraut ist.
Also, wo geht man hin? Der einzige öffentliche Tatort-Übertragungsort, die Tomate, kam nicht in Frage, man will dann ja den ganzen Film sehen und nicht um viertel vor neun wieder gehen müssen, weil dem Kind seine Betreuung abgeholt wird. Strandgut, mh, nein, das letzte Mal, als wir um Mitternacht dort ankamen, störten wir die Bedienungen beim Rauchen und Tratschen und wurden gar nicht erst reingelassen. Es sollte also das Bootshaus sein. Schön gelegen, im Sommer mit Blick auf den Neckar von der Terasse aus. Und auch sonst so, kommt die location sehr schnieke daher. Große, nein, gigantische Vasen, spärlich mit Orchideen gefüllt, quadratische Lampen mit dezent diffuser Beleuchtung. Eine dieser Orte, in denen man sich permanent underdressed vorkommt. Es liegen auf garantiert chlorgebleichtem Papier gedruckte Hochglanzkataloge aus, auf denen dick "DESIGN" drauf steht, damit auch jeder sieht, mit wieviel Stil man sich da gerade beliest. Die überschaubare Speisekarte ist auf Menschenhaut gedruckt und enthält Dinge wie etwa "Mediterraner Wurstsalat" oder den Vermerk: "Der kleine gemischte Salat kann nur mit Flammkuchen oder Pasta bestellt werden". Ach ja, Flammkuchen, na wer ahnt es? Genau. "Flammkuchen provencal".
Abgesehen davon, dass mir solche katalogbestellte Individualität und diese verdammten Lounges ziemlich auf den Zeiger gehen, finde ich es dann noch besonders dilettantisch, wenn sich der Service dermaßen konträr zum Ambiente verhält. Ich bin wirklich nicht pingelig. Ich habe auch als Bedienung gearbeitet, und weiß, wie ätzend und anstrengend das manchmal sein kann. Vielleicht fallen mir auch gerade deshalb lauter Kleinigkeit auf. Aber wenn ungefähr ein zehntel der Tische besetzt sind und man einigermaßen nette Gäste vor sich sitzen hat (ja, und das waren wir), wäre doch an einem kleinen Lächeln nichts auszusetzen. Und wenn man den Gast akkustisch nicht versteht, vielleicht kann man dann ein paar Schritte auf denselbigen zu machen anstatt vom anderen Tischende zu fragen: "Was?". Eventuell könnten die Getränke auch vor dem Essen da sein, vor allem, wenn es sich um eine Flasche handelt, von der einfach nur der Kronkorken zu entfernen und die mit einem Strohhalm zu versehen ist. Eventuell könnte man auch den Tisch vorher abwischen, bevor man die Karten in den Dreck legt. Oder man könnte, wenn man noch eine Hand frei hat, die Dessert-Karte, die die Familie hinter uns geordert hat, einfach mitnehmen, wenn man sowieso an dem Tisch vorbei läuft, anstatt dreimal ohne Karte dran vorbei zu laufen. Man könnte sich auch für Trinkgeld bedanken. Man könnte auch darauf achten, dass auf den Toiletten Klopapier vorhanden ist, damit sich die Gäste nicht mit Designermöbelfotos den Arsch abwischen müssen. Man könnte auch darauf achten, dass es im Barbereich nicht nach Klostein riecht.
Aber gut, die Käseplatte war lecker und der Trollschoppen (natürlich mit einer Limettenscheibe UND einer Zitronenscheibe, weil mediterran) auch. Und der Blick auf den Neckar lohnte allemal. Und zu Hause war das Kind nach fünf Minuten eingeschlafen und Fräulein Babysitter schaute das perfekte Promi-Dinner. Dem nicht allzu spektakulären Tatort konnte man auch ohne der ersten dreiviertel Stunde noch folgen und ein Gin Tonic um den eigentlich sehr gemütlichen Sonntag ausklingen zu lassen war auch noch drin. Eigentlich doch ein schöner Tag.